Geschichte
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Aus der Geschichte von Morschheim

Die sehr fruchtbare Dorfgemarkung (652 ha) war in älterer Zeit sicher mit ein Grund dafür, dass neben den deutschen Königen auch die Herren von Bolanden mit Eigenbesitz und Lehensgütern die Hauptgrundherren waren. Aber auch die geistlichen Niederlassungen, so die Klöster Sion (bei Mauchenheim), Rothenkirchen und Marienthal (bei Rockenhausen), hatten erheblichen Grundbesitz in Morschheim.

Die Besitzungen der Herren von Bolanden erbten 1393 die Grafen von Nassau-Saarbrücken, die dann im Jahr 1614 an die nassauische Herrschaft in Kirchheim fielen.

Die reichen Ritter und nachmaligen Junker von Morschheim, die seit 1194 nachgewiesen sind, hatten neben nassauischen und pfälzischen Lehen erheblichen Grundbesitz. Im späten 17. Jahrhundert erbten die Freiherren von Steinkallenfels das Besitztum der Junker von Morschheim. Da sie zu schweren Abgaben herangezogen wurden, lagen die Bauern stets im Streit mit dem Freiherrn von Steinkallenfals und mit dem Kloster Sion.

Besitznachfolger waren die Freiherren von Gagern, die ihre Begräbnisstätte in der Kirche haben.