Feuerwehrkonzept
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Feuerwehrkonzept

Die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden gewährleistet den Brandschutz und die allgemeine Hilfe in der Verbandsgemeinde mit mit ca. 150 Quadratkilometern Fläche, 20.000 Einwohnern sowie 121,9 Kilometern Landes- und Kreisstraßen sowie 49,6 Kilometern Autobahn.

Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde besteht aus den Einheiten der Ortsgemeinden Bennhausen, Bischheim, Bolanden, Dannenfels, Gauersheim, Ilbesheim, Jakobsweiler, Kriegsfeld, Marnheim, Mörsfeld, Morschheim, Oberwiesen, Orbis, Rittersheim, Stetten und der Stadt Kirchheimbolanden.

Die Feuerwehr untersteht als gemeindliche Einrichtung dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden. Der Bürgermeister bestellt einen Wehrleiter und dessen Vertreter nach Wahl durch die Wehrführer. Seit 2012 ist Thomas Rech Wehrleiter der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden und Matthias Gross dessen Stellvertreter. Der Geschäftsbereich Feuerwehr wird vom Beigeordneten Hermann Braun politisch verantwortet.

Wehrleiter


Thomas Rech
Mail: Thomas.Rech@feuerwehr-vg-kirchheimbolanden.de

stellvertretender Wehrleiter


Matthias Gross
Mail: Matthias.Gross@feuerwehr-vg-kirchheimbolanden.de

Die Wehrleitung wird dabei durch die Wehrführer und eine Wehrführerin sowie deren Stellvertreter sowie einem hauptamtlichen Gerätewart unterstützt.

Die Einsatzschwerpunkte der Feuerwehr liegt auf dem Gebiet der Stadt Kirchheimolanden, der Bundesautobahn 63, den Landesstrassen L386 und L401 und auf den Gebieten der Ortswehren.


In der Feuerwehr leisten über 360 Feuerwehrangehörige in durchschnittlich 300 Einsätzen jährlich ihren ehrenamtlichen Dienst zum Schutz der Bevölkerung. Dabei stellt die Wehr in Kirchheimbolanden mit fast 60 aktiven Mitgliedern die größte Abteilung da. Neben den größeren Ortswehren wie Dannenfels, Kriegsfeld und Oberwiesen mit wasserführenden Fahrzeugen, besteht die Wehr der Verbandsgemeinde aus weiteren Ortswehren, die mit TSF oder KLF ausgestattet sind.


Die Einsatzstatistik setzt sich aus verschiedenen Schadensereignissen zusammen, wird aber von Verkehrsunfällen, Bränden, Hochwasserschäden, Sturmschäden und der Ölspurbekämpfung dominiert. Dabei hat sich die Anzahl der Einsätze in den letzten 15 Jahren fast verdoppelt und der Anteil von technischer Hilfe aller Art liegt bei über 80% der Einsätze.


Die Verbandsgemeinde als Aufgabenträger für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe unterhält die Feuerwehr und entsprechend ist die Konzeption der Feuerwehr gemäß der Feuerwehrverordnung für das Land Rheinland-Pfalz umgesetzt. Dabei fließt auch der Beschluss des Verbandsgemeinderates zum Erhalt von kleinen Ortswehren ein.

Die Ausstattung der Feuerwehreinheiten beruht auf der Einteilung in Risikoklassen für verschiedene Gefahrenbereiche – insbesondere Brandschutz und technische Hilfe - und der Einhaltung der Einsatzgrundzeit von acht Minuten in Stufe 1, 15 Minuten in Stufe 2 und 25 Minuten in Stufe 3. In die Alarm- und Ausrückeordnung fließt auch die Tagesalarmbereitschaft der einzelnen Abteilungen ein.

Das Einsatzkonzept und die Alarm- und Ausrückeordnung für das Stadtgebiet Kirchheimbolanden und die Bundesautobahn 63 sieht die Alarmierung der Feuerwehreinheit Kirchheimbolanden vor. In allen anderen Gebieten werden Alarmierungeemeinschaften gebildet und die Feuerwehreinsatzzentrale in Kirchheimbolanden besetzt.

So kann auch auf den Ortsgemeinden mit Risikoklasse B1 (Niedrigste Risikoklasse für Brandgefahren), die ohne Pressluftatmer ausgestattet sind, die notwendigen Maßnahmen in der Einsatzgrundzeit bei effektiven Einsatz der vorhanden Mittel aufrechterhalten werden.

Drei Beispiele an dieser Stelle sollen das Konzept in der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden verdeutlichen.

So wird bei einem Schadensereignis „Verkehrsunfall“ im Gebiet der Ortsgemeinde Mörsfeld (TSF Einheit ohne Pressluftatmer ) die Feuerwehreinheit Kriegsfeld (LF 8/6) in der Stufe 1 zusätzlich alarmiert. Damit stehen innerhalb der Einsatzgrundzeit die notwendigen Einsatzmittel der Stufen 1 und 2 zur Verfügung. Die Feuerwehreinheit Kirchheimbolanden wird ebenfalls zeitgleich alarmiert, um eventuell benötige Einsatzmittel in der Stufe 3 (TLF 16/25) nach 25 Minuten vor Ort einsetzen zu können.

Bei einem Schadensereignis „Brand“ in Bolanden (TSF ohne Pressluftatmer ) wird die Einheit Kirchheimbolanden gleichzeitig alarmiert und kann durch die Nähe zu Bolanden die geforderten Einsatzmittel in allen Stufen zusammen mit der Einheit Bolanden bereitstellen.

Bei einem PKW Brand in Morschheim wird Nachts die Feuerwehreinheit Morschheim alarmiert und die Feuerwehreinsatzzentrale besetzt. Ein gleiches Schadensereignis am Tage wird zusätzlich eine Alarmierung der Feuerwehreinheit Kirchheimbolanden auslösen, um die notwendige Personalstärke vor Ort sicher zu stellen.

Neben der Ausstattung der Feuerwehr durch die Verbandsgemeinde sind in Kirchheimbolanden Fahrzeuge für den überörtlichen Brandschutz und die überörtliche allgemeine Hilfe stationiert. Dies sind inbesondere der Löschzug Wasser und Teile des Gefahrstoffzuges des Donnersbergkreises (GW-G2). Weiterhin werden der Rüstwagen (RW2 Kran) und ein Großtanklöschfahrzeug (TLF 20/40 SL) im Rahmen der überörtlichen Hilfe eingesetzt.

Die Erfüllung Pflichtaufgabe des Brandschutzes und der allgemeinen Hilfe erforderte neben dem ehrenamtlichen Engagement der Feuerwehrangehörigen auch die Ausrüstung der Feuerwehr mit benötigtem Material. In der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden werden die Investitionen in neue Fahrzeuge und Einsatzgeräte in einem langfristigen Investitionsplan festgeschrieben und regelmäßig umgesetzt und aktualisiert. Dadurch sind Ersatzbeschaffungen von Fahrzeugen sowohl für die Feuerwehreinheiten selbst als auch für den Verbandsgemeinderat langfristig zu planen. Durch diese Umsetzung und Fortschreibung des Investitionsplans können die Einheiten der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden auf einem guten Stand gehalten werden.