Grundsteuer und Grundbesitzabgaben
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Grundsteuerhebesätze und Feldwegeunterhaltungsbeitrag

Gemeinde/Stadt Grundsteuer-
hebesatz / Jahr
Feldwegeunterhaltungs-
beitrag pro Hektar
A B
Bennhausen 330% 365% 7 €
Bischheim 330% 365% 5 €
Bolanden 320% 365% 5 €
Dannenfels 330% 365% 10 €
Gauersheim 330% 365% 8 €
Ilbesheim 330% 365% 10 €
Jakobsweiler 330% 365% 5 €
Kirchheimbolanden 330% 365% 10 €
Kriegsfeld 330% 365% 5 €
Marnheim 330% 365% 6 €
Mörsfeld 330% 365% 8 €
Morschheim 330% 365% 10 €
Oberwiesen 370% 400% 10 €
Orbis 330% 365% 5 €
Rittersheim 330% 365% 10 €
Stetten 330% 365% 8 €

Informationen zur Grundsteuer

Für Grundbesitz im Gebiet der Stadt Kirchhheimbolanden und den Gemeinden: Bennhausen, Bischheim, Bolanden, Dannenfels, Gauersheim, Ilbesheim, Jakobsweiler, Kriegsfeld, Marnheim, Mörsfeld, Morschheim, Oberwiesen, Orbis, Rittersheim und Stetten wird eine Grundsteuer erhoben. Entscheidend für die Höhe der Steuer sind Beschaffenheit und Wert des Grundstücks sowie der sich darauf befindlichen Gebäude.

Steuergegenstand
Steuergegenstände sind:

  1. Grundstücke der Land- und Forstwirtschaft (Grundsteuer A)
  2. Sonstige Grundstücke (Grundsteuer B)

Steuerschuldner
Steuerschuldner ist derjenige, der am 1. Januar eines Jahres Eigentümer des Steuergegenstandes ist. Sind mehrere Personen Eigentümer des Grundstückes, so haften sie als Gesamtschuldner.

Ermittlung des Grundsteuerjahresbeitrags
Die Besteuerungsgrundlage ist der Grundsteuermessbetrag, der aus dem Einheitswert der wirtschaftlichen Einheit abgeleitet wird. Die Ermittlung des Einheitswertes und die Festsetzung des Grundsteuermessbetrages erfolgen durch das Finanzamt.
An den vom Finanzamt festgesetzten Grundsteuermessbescheid ist die Gemeinde zwingend gebunden. Einwände gegen den Messbescheid sind daher an das zuständige Finanzamt zu richten:

Finanzamt Worms-Kirchheimbolanden
Außenstelle Kirchheimbolanden
Bewertungsstelle
Neumayerstr. 7
67292 Kirchheimbolanden
Telefon: 06352/407-0

Nach Bekanntgabe des Grundsteuermessbescheides durch das Finanzamt errechnet die Gemeinde den Gesamtjahresbetrag der Grundsteuer, in dem der Grundsteuermessbetrag mit dem jeweils maßgeblichen Hebesatz (festgelegt in der Haushaltssatzung der jeweiligen Stadt/Gemeinde) multipliziert wird.

Ortskirchensteuer vom Grundbesitz
Nach dem Landesgesetz über die Erhebung der Kirchensteuern im Lande Rheinland-Pfalz wird im Auftrag der ortsansässigen Kirchengemeinden Kirchensteuer vom Grundbesitz erhoben.
Sofern ein Steuerschuldner innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz und im Hoheitsgebiet des Bistums Speyer bzw. der Evangelischen Landeskirche der Pfalz seinen Hauptwohnsitz hat und der katholischen bzw. der evangelischen Kirchengemeinde angehört, ist er ortskirchensteuerpflichtig.
Der Jahresbetrag der Ortskirchensteuer basiert ebenfalls auf dem von Finanzamt mitgeteilten Grundsteuermessbetrag und wird durch Multiplikation mit dem Hebesatz (derzeit 10%) ermittelt.

Steuerfestsetzung
Die Steuerfestsetzung erfolgt durch den Abgaben-Jahresbescheid, der dem Steuerpflichtigen durch die Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden zugesandt wird.
Sofern sich keine Änderung bei der Bemessungsgrundlage ergibt, gilt der Steuerbescheid auch für Folgejahre und ist daher sorgfältig aufzubewahren.
Dies bedeutet, dass die jährliche Abgabenschuld automatisch und ohne weitere Zahlungsaufforderung zu den jeweiligen Fälligkeitsterminen 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. entsprechend dem letzen Bescheid entrichtet werden muss.
Sie erleichtern sich und uns die Arbeit, wenn Sie der Kasse der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden eine Einzugsermächtigung zur Abbuchung der jeweiligen Fälligkeitsbeträge erteilen. Bitte melden Sie sich hierzu telefonisch bei der Verbandsgemeindekasse (Tel.: 06352/4004-118).

Hinweise für Grundstücksverkäufer und –käufer
Maßgebend für die Festsetzung der Grundsteuer sind jeweils die Eigentumsverhältnisse am Stichtag 01. Januar.
Änderungen im Laufe eines Jahres (z. B. Eigentumswechsel) wirken sich daher erst für die Grundsteuerfestsetzung des folgenden Jahres aus.
Steuerschuldner im Verkaufsjahr bleibt also der Verkäufer des Grundstücks. Er kann jedoch - auf Grund privatrechtlich im Kaufvertrag geregelter Vereinbarung - die Grundsteuer von dem neuen Eigentümer ab dem Zeitpunkt der Übergabe des Grundstücks zurückverlangen.

Landwirtschaftliche Nebengefälle
Für landwirtschaftlich genutzte Grundstücke werden sogenannte „ Landwirtschaftliche Nebengefälle“ erhoben.
So werden neben der Grundsteuer A weitere Abgaben wie Landwirtschaftskammerbeitrag, Allgemeiner Feld- und Weinbergschutz, Wirtschaftswegebeitrag (Feldwegeunterhaltungsbeitrag), Wiederaufbaukasse, Beitrag zum Deutschen Weinfonds und Absatzförderungsfonds festgesetzt, die ebenfalls zu den vierteljährlichen Terminen zur Zahlung fällig werden.

Rechtsgrundlagen
Bewertungsgesetz, Grundsteuergesetz, Grundsteuerrichtlinie, Abgabenordnung, Haushaltssatzung, einzelne Satzungen für die Erhebung von landwirtschaftlichen Nebengefällen

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Verbandsgemeindeverwaltung Kirchheimbolanden
Neue Allee 2
67292 Kirchheimbolanden