Geschichte
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Aus der Geschichte von Dannenfels

Die Anfänge des Ortes Dannenfels liegen im Dunkeln. Oft wird angenommen, dass die Besiedlung im 12. Jahrhundert von der fruchtbaren Rheinebene her stufenweise erfolgte und im 13. Jahrhundert den waldreichen Donnersberg erreichte. Die mitten im Wald errichtete Burg Dannenfels könnte der Anlass zur Entwicklung einer kleinen Burgsiedlung gewesen sein.

Im März des Jahres 1331 erhielt Graf Philipp I. von Sponheim durch Kaiser Ludwig von Bayern Stadtrechte für "sin Stelin Dannenfels". Weshalb das kaiserliche Privileg von 1331 ohne Wirksamkeit blieb und sich Dannenfels nie über die Stufe des Dorfes erhob, wird wohl schwerlich zu beantworten sein. Ein Grund hierfür könnte der frühe Tod des Initiators der Stadtrechtsbewidmung, des Grafen Philipp I. von Sponheim, im Mai 1338 sein, also wenige Jahre nach der Stadtrechtsverleihung. Wesentlichen Anteil an dieser Stagnation hatte sicher auch die topographisch ungünstige Lage des Ortes.

Graf Heinrich II. von Sponheim, ein Sohn Philipps I., hat vermutlich die Dannenfelser Privilegierung als Fehlgründung erkannt. Denn 1368 verlegte er seinen Herrschaftssitz nach "Kirchheim by Bolanden" nachdem er bei Kaiser Karl IV. um Verleihung der Stadtrechte für sein Dorf Kirchheim nachgesucht hatte. Diesem Antrag wurde entsprochen: am 1. Februar 1368 unterzeichnete der Kaiser die Stadtrechtsurkunde für Kirchheim. Kirchheim entwickelte sich aufgrund günstiger Voraussetzungen und Dank der Hilfe und Gunst seiner Landesherren relativ schnell zu lebendiger Urbanität. In seinem Schatten blieb Dannenfels über Jahrhunderte ein bescheidenes, beschauliches Dorf am Donnersberg.

Aber eines hat Dannenfels allen Gemeinden in der Verbandsgemeinde immer noch voraus. Dannenfels liegt am höchsten von Allen, ist anerkannter Erholungsort und hat beste Voraussetzungen dafür, Luftkurort zu werden.